„Wenn die rücksichtslose Ausbeutung und Zerstörung der Erde weiterhin anhält, wird das Vor-Ort-Verbleiben immer weniger möglich sein. Vieles spricht dafür, dass wir in ein Zeitalter der Flucht eintreten, in dem an die Stelle der Sesshaftigkeit temporär begrenzte Aufenthalte in vorübergehend noch bewohnbaren Räumen treten werden. Auch die bisher vorherrschende Überzeugung in den reichen Ländern der Welt »Die Flüchtenden, das sind immer die anderen!« wird dann nicht mehr länger gelten. Vielmehr wäre klar: Die Flüchtenden – das sind wir selbst!“ (Martin Schroer, Philipps-Universität Marburg, in: DIE ZEIT+ 19.10.26)