„How do we see the world as sacred again? By radical noticing. Looking for awe in all of life.“ (Lucy Jones)

2022, Hamburg
„It’s already too late. And it’s never too late.” (Charles Eisenstein)

2025, Berlin
„Das Leben ist ständig im Fließen. Alles ist unbeständig, sagte der Buddha, und das heißt: Es gibt keine feststehenden Größen, es gibt nur ein unablässiges Werden, ein Sichverwandeln alles Seienden. Und wir fließen mit, sind selbst immerfort Werdende. Jeder von uns begreift, dass es das große Werden ist, das uns von der Geburt über die Jugend und mittleren Jahre in das Sterben trägt. Wir können uns dem Altwerden nicht widersetzen, auch wenn wir es noch so sehr wünschen würden. Aber auch jede unserer Fähigkeiten, jede menschliche Begegnung, jede Lebensform ist dem Werden unterworfen und muss, wenn das Leben die Konstellation verändert hat, aufgegeben und in Neues verwandelt werden.“ (Margrit Irgang: Wunderbare Unvollkommenheit, 2014)

2022, Angkor
Pause über den Wolken

2022, Darjeeling im Himalaya
„Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens. Zulassen. Weglassen. Loslassen.“ (Ernst Ferstl)

2026, Hamburg
„Die große Schwierigkeit besteht aus meiner Sicht darin, dass die Zukunft aufgehört hat, ein Projekt zu sein und zu einer Projektion geworden ist. Wenn wir über Zukunft sprechen, dann sprechen wir über Arithmetik – zum Beispiel, wie die durchschnittliche Temperatur in 50 Jahren sein wird. Das heißt, wir schreiben Trendlinien fort und leben eigentlich, wenn wir uns Zukunft imaginieren, nur noch von der Projektion dessen, was alt ist. Wir sind nicht mehr in der Lage, uns die Welt deutlich anders vorzustellen, als so, wie wir sie kennen.“ (Ivan Krastev: „Man erwartet eine Politik, die so schnell liefert wie Amazon“ – Philosophie Magazin newsletter 21.09.2026)

2026, Hamburg
„The difference between doing something and doing nothing is everything.“ (Daniel Berrigan)

2026, Berlin
„Ich habe mir vorgenommen, den Menschen in meiner Straße, denen ich immer wieder begegne, ohne sie zu kennen, von nun an zuzunicken, Hallo zu sagen, aus der Anonymität herauszutreten, eine Verbindung herzustellen. Stick together, hat Patti Smith gesagt. Und was so nichtssagend klingt, hat in Zeiten wie diesen sein Gewicht.“ (Gabriele von Arnim: Abschied leben. Tagebuch eines Zeitgefühls, 2026)

2021, Florenz
„Denn die Menschen: das sind ihre Geschichten. Geschichten aber muß man erzählen.“ (Odo Marquard)

2026, Berlin
How could I invite lightness and laughter into my day today?

2022, Angkor