Bleibt alles anders?

„Das Leben ist ständig im Fließen. Alles ist unbeständig, sagte der Buddha, und das heißt: Es gibt keine feststehenden Größen, es gibt nur ein unablässiges Werden, ein Sichverwandeln alles Seienden. Und wir fließen mit, sind selbst immerfort Werdende. Jeder von uns begreift, dass es das große Werden ist, das uns von der Geburt über die Jugend und mittleren Jahre in das Sterben trägt. Wir können uns dem Altwerden nicht widersetzen, auch wenn wir es noch so sehr wünschen würden. Aber auch jede unserer Fähigkeiten, jede menschliche Begegnung, jede Lebensform ist dem Werden unterworfen und muss, wenn das Leben die Konstellation verändert hat, aufgegeben und in Neues verwandelt werden.“ (Margrit Irgang: Wunderbare Unvollkommenheit, 2014)

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