Bleibt alles anders?

„In einem Zustand derartiger Zerfaserung ist es angezeigt, einen Schritt zurückzutreten, um sich mit einer unabänderlichen Tatsache zu konfrontieren. Wir alle werden eines Tages sterben. Auch ich. Und auch Sie… Martin Heidegger nannte diese philosophische Existenzübung „Vorlaufen zum Tode“. Und siehe da, plötzlich tritt wesentlich klarer hervor, welche Dinge, Tätigkeiten und Menschen es wert sind, dass ich ihnen meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenke. Und was, existenziell gesehen, pure Zeitverschwendung, ja , eine nicht zu akzeptierende Fremdbestimmung ist. Ständige Erreichbarkeit zum Beispiel.“

schreibt Chefredakteurin Svenja Flaßpöhler iin ihrem Editorial der neuen Ausgabe von Philosophie Magazin 02/26 (Titel: Wem gehört meine Zeit? Über Arbeit und Leben) / Foto: 2024, Galle